Am Samstag war es wieder soweit: Der alljährliche Kinderfeuerwehr-Landkreistag fand statt – dieses Jahr zu Gast bei der Feuerwehr Veitsbronn. Insgesamt nahmen über 200 Kinder gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern an diesem tollen Event teil. Auch die Steiner Kinderfeuerwehr war mit sieben Kindern gut vertreten.
Im Mittelpunkt standen vor allem Spaß, Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis, dem konnte auch das etwas durchwachsene Wetter nichts anhaben. Auf einer Route mit 16 Stationen durch den Ort mussten verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehr, Erste Hilfe, Geschicklichkeit und Zusammenarbeit gemeistert werden. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Den gelungenen Abschluss bildete die Medaillenübergabe an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, überreicht von Kreisbrandrat Frank Bauer, Kreisbrandmeisterin Pia Wunschik, Fachbereichsleiter Oliver Franke, sowie dem 1. Bürgermeister Marco Kistner (Veitsbronn) und dem Landrat Bernd Obst. Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von der großen Zahl an Kindern, die sich bereits in jungen Jahren für die Feuerwehr engagieren und mit viel Freude Teil dieses wichtigen Ehrenamts sind.
Die Feuerwehr Stein dankt allen Verantwortlichen für die tolle Organisation des diesjährigen Landkreistages.
Am vergangenen Sonntag fand zeitgleich zum Muttertag das diesjährige Steiner Stadtfest statt. Die Feuerwehr Stein präsentiert sich an diesem Tag traditionell auf dem Gelände der Steiner Wache mit einem Tag der offenen Tür – dem sogenannten Floriansfest.
Der Tag begann für die Feuerwehrleute gegen halb 10 mit einem Weißwurstfrühstück, das der Verein für die Helfer organisiert hatte. Gut gestärkt starteten die über 50 Beteiligten in die Vorbereitungen. Binnen einer Stunde war aufgrund der vielen helfenden Hände alles aufgebaut und startklar für die Besucher.
Ab 12 Uhr ging es dann los: Die Fahrzeugausstellung aller Einsatzfahrzeuge am Standort in Stein, die Hüpfburg sowie die Verpflegung in Form von Kaffee, Kuchen, Pommes, diversen Leckereien vom Grill und Getränken standen den ganzen Nachmittag über zur Verfügung. Im „Responder-Zelt“ konnten Interessierte an einer Puppe eine Wiederbelebung und Erste-Hilfe-Maßnahmen trainieren, die im Ernstfall Leben retten. Außerdem konnten die Besucherinnen und Besucher mit der Drehleiter auf bis zu 30 Meter Höhe fahren und einen wunderbaren Ausblick über Stein genießen. Auch mit den beiden Hilfeleistungslöschfahrzeugen bot die Feuerwehr Stein Rundfahrten an – echtes Feuerwehr-Feeling garantiert!
Über den gesamten Tag verteilt gab es zahlreiche Vorführungen der Steiner Nachwuchskräfte und Aktiven zu bestaunen: Den Anfang machten die Steiner Lösch-Stiftla, die Kinderfeuerwehr, mit einem simulierten Fahrradunfall, bei dem es drei verletzte Personen zu versorgen galt. Es wurde gezeigt, dass selbst die Kleinsten unter uns einen Notruf tätigen und Erste Hilfe leisten können. Im Anschluss folgte die Vorführung der Steiner Jugendfeuerwehr. Das Szenario der Schau-Übung war der Brand einer Gartenhütte. Eine Person befand sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes in Gefahr – die Personenrettung hatte daher zunächst die höchste Priorität. Nachdem die Person in Form eines Dummys in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt wurde, löschten die Nachwuchskräfte das Feuer professionell unter Einsatz von drei C-Rohren. Zu guter Letzt durften auch noch die aktiven Einsatzkräfte ran: Sie zeigten, wie ein Einsatz bei einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und Personen abläuft. Nachdem die Unfallstelle abgesichert war, wurde zielstrebig und souverän die technische Rettung durchgeführt. Nach kurzer Zeit konnten beide verunfallten Personen aus den Fahrzeugen gerettet und medizinisch versorgt werden.
Bei weiteren Vorführungen wurde eindrucksvoll demonstriert, was passiert, wenn man versucht, brennendes Fett – zum Beispiel in einer Fritteuse oder in einem Kochtopf – mit Wasser zu löschen. Die entstehende Stichflamme kann die gesamte Küche in Brand setzen und schwere Verletzungen hervorrufen.
Die Feuerwehr Stein bedankt sich herzlichst bei Gästen für den Besuch und allen Beteiligten, die zum Gelingen des diesjährigen Floriansfestes beigetragen haben. Vor allem gilt der Dank den Vereinsmitgliedern sowie den Freunden der Feuerwehr Stein für ihre Unterstützung!
An diesem Samstag gab es gleich mehrere Schauplätze, an denen Mitglieder der Steiner Feuerwehr vertreten waren. Zum Einen beteiligten sich die Steiner Kinder- und Jugendfeuerwehr an der landkreisweiten Aktion Saubere Landschaft und zum Anderen absolvierten vier angehende Feuerwehrleute ihre Prüfung am Ende der Modularen Truppausbildung (MTA). Früh am Morgen ging es los. Die Steiner Nachwuchskräfte machten sich mit ihren Betreuerinnen und Betreuern zu Fuß auf den Weg zum städtischen Bauhof. Dort wurden sie kurz eingewiesen und mit allem Nötigen für die Müllsammlung ausgestattet. Im Anschluss starteten sie im Bereich Unterweihersbuch mit der Suche nach Abfall, der sich in der Natur befand. Zusammen mit vielen anderen Steiner Bürgern wurden in diesem Jahr etwa drei Pritschenwagen voll gesammelt. Diese Aktion macht deutlich, wie viel Müll unachtsam in der Natur entsorgt wird. Zur Mittagszeit trafen sich alle wieder am Bauhof, wo eine kleine Stärkung und eine Teilnahmeurkunde der Stadt und des Landkreises auf die Müllsammler wartete.
Zur gleichen Zeit machten sich aus Stein vier angehende Feuerwehrleute auf den Weg nach Oberasbach, um dort zur Abschlussprüfung der MTA (Grundausbildung der Feuerwehren) anzutreten. Begleitet wurden sie auch von zwei Neuzugängen aus den Ortswehren Deutenbach und Weihersbuch. Den Anfang machte die theoretische Prüfung, in der das Wissen aus dem etwa sechs Wochen andauernden Lehrgang abgefragt wurde. Anschließend absolvierten alle Teilnehmer noch vier praktische Prüfungen. Das Auffinden einer bewusstlosen Person, das Absetzen eines Funkspruchs, die korrekte Anwendung von speziellen Feuerwehrknoten sowie die Inbetriebnahme eines Unter- oder Oberflurhydranten mussten von den Prüflingen eigenständig gezeigt werden. Die Prüfungen wurden von allen erfolgreich absolviert.
Die Feuerwehr Stein bedankt sich bei allen für ihr großes Engagement und gratuliert den neuen Feuerwehrleuten zur erfolgreich absolvierten Prüfung.
Am heutigen Samstag fand eine große Übung aller Steiner Wehren statt. Übungsszenario war ein Waldbrand im Steiner Wiesengrund. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Steiner Wehren bei Großschadenslagen zu stärken und insbesondere die Sicherstellung der Löschwasserversorgung bei Ereignissen wie Wald- und Flächenbränden zu trainieren.
Zur Einsatzabwicklung wurde der Großteil der Einsatzkräfte zunächst in den Bereitstellungsraum am Besucherparkplatz von Faber-Castell geordert, während der Einsatzleitwagen (ELW) und das erste Löschfahrzeug zur Erkundung bereits in den Wiesengrund vorfuhren. Nach der Ersteinschätzung der Lage wurden die Fahrzeuge nach und nach zu ihren jeweiligen Einsatzorten abgerufen: Ein Teil der Kräfte übernahm mit zwei Tragkraftspritzen die Wasserentnahme aus der Rednitz in Faltbehälter. Die weiteren Feuerwehrleute fuhren der Anweisung entsprechend von zwei Seiten die Brandfläche an und begannen von dort aus mit dem Löschaufbau. Eine Herausforderung dabei war das unwegsame Gelände und die vergleichsweise langen Strecken zwischen den Fahrzeugen auf dem asphaltierten Weg und der Brandfläche im Waldgebiet. Nachdem die Schlauchstrecke in das betroffene Gebiet gelegt wurde, konnte die Brandbekämpfung gestartet werden. Nachdem bei einem Wald- oder Flächenbrand ein erhöhter Löschwasserbedarf besteht, wurde neben den Feuerwehren auch eine lokale Firma mit zwei Traktoren und großen Wasserfässern in die Löschwasserversorgung eingebunden. Mit dem eingerichteten Pendelverkehr der wasserführenden Fahrzeuge wurde die Wasserversorgung sichergestellt. Die Vielzahl der Einsatzkräfte stellte die Einsatzleitung vor eine organisatorische Herausforderung. Um die Lage im Blick zu behalten, teilte die Einsatzleitung das Geschehen in mehrere Abschnitte auf und erstellte eine Lagekarte. Der zentrale Anlaufpunkt für Besprechungen und das aktuelle Lagebild war dabei stets der ELW, der mit den entsprechenden Mitteln zur strukturierten Abhandlung von Großschadenslagen ausgestattet ist. Das Übungsgeschehen und der Pendelverkehr wurde für einige Zeit aufrechterhalten, um die Abläufe realitätsnah erproben zu können. Circa zwei Stunden nach der Alarmierung endete das Übungsszenario. Den Abschluss der Gemeinschaftsübung bildete ein gemeinsames Mittagessen aller 45 Beteiligten in der Steiner Feuerwache.
Die Feuerwehr Stein bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die Teilnahme und den reibungslosen Ablauf der Übung!
Am ersten Samstag im März fand bei frühlingshaften Temperaturen die erste Abnahme der Kinderflamme im Landkreis bei der Steiner Feuerwehr statt. In allen drei Stufen – 🔹 Stufe 1: Hellblau 🟠 Stufe 2: Orange 🔷 Stufe 3: Dunkelblau – stellten die jüngsten Steiner Feuerwehrmitglieder ihr Können und Wissen unter Beweis. Unter den wachsamen Augen von Oliver Franke, Fachbereichsleiter Kinderfeuerwehr (Kreisbrandinspektion Landkreis Fürth) meisterten die Kinder die verschiedenen Aufgaben mit Bravour. Auch der 1. Bürgermeister Kurt Krömer und 2. Bürgermeister Bertram Höfer, sowie 1. Kommandant Dominik Datz ließen es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen. Sie überzeugten sich von den Leistungen der Kinder und gratulierten am Ende allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zur bestandenen Prüfung. Ein großer Dank gilt außerdem dem engagierten Betreuerteam, sowie Oliver Franke, die zum Gelingen der Abnahme beigetragen haben. Als Anerkennung erhielten die Kinder eine Urkunde, einen Kinderflammen-Pin sowie einen passenden „Flammenkeks“ in der Farbe ihrer jeweiligen Stufe. Die Feuerwehr Stein ist stolz auf ihren Feuerwehr-Nachwuchs!
Zu einer ungewöhnlichen Technischen Hilfeleistung wurde die Feuerwehr Stein am vergangenen Freitagabend alarmiert: An der Kreuzung am Steiner Schloss war ein Fahrzeug mit einem Laternenmast kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls war der Mast so stark in Schräglage geraten, dass es nötig wurde, ihn umzulegen. Neben der Drehleiter der Steiner Wehr rückte deshalb auch der Gerätewagen Kran der Berufsfeuerwehr Nürnberg an. Der Rettungsdienst kümmerte sich unterdessen um die verletzte Fahrerin des Unfallfahrzeugs.
Mit dem Kran sicherten die Einsatzkräfte den Mast an der Oberseite ab. Nachdem die Laterne durch den Energieversorger stromlos geschaltet wurde, trennte die Feuerwehr den Laternenmast am unteren Ende mit einem Trennschleifer ab und beseitigte die beschädigte Stahlkonstruktion. Während des Einsatzes war die Fahrspur von der Kreuzung in Richtung Stein gesperrt und die Gegenrichtung nur teilweise befahrbar. Der Verkehr musste entsprechend umgeleitet werden. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Kreuzung am Steiner Schloss wieder freigegeben.
Die Feuerwehr Stein bedankt sich bei dem Rettungsdienst, der Polizei, der Berufsfeuerwehr Nürnberg, dem Energieversorger N-ERGIE und dem Abschleppdienst für die gute Zusammenarbeit bei diesem spektakulären Einsatz.
Die heutige Jugendfeuerwehrübung stand ganz im Zeichen der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr. Insgesamt stellten sich 21 Jugendliche den Herausforderungen dieser Prüfungen. Die Abnahme der ersten Stufe erfolgte durch die Jugendfeuerwehrwartin der Feuerwehr Stein, Isabelle Seidl. Die Disziplinen der Stufe zwei hingegen wurden durch die neu gewählte Kreisjugendfeuerwehrwartin Pia Wunschik und ihren Stellvertreter Oliver Franke geprüft.
Für die Stufe 1 der Jugendflamme mussten die neun Prüflinge insgesamt fünf verschiedene Aufgaben bewältigen:
Zusammensetzung des Notrufs – 5xW: Wo? Was? Wie viele? Wer? Warten!
Drei Knoten oder Stiche
Schlauchauswerfen: Knickfreies Auswerfen eines C-Schlauchs, Zusammenkuppeln und wieder aufrollen
Handhabung des Verteilers inklusive diverser Erläuterungen
Aufsuchen eines Unterflurhydranten anhand eines Hinweisschildes
Die Stufe 2 der Jugendflamme verlangte den zwölf Jugendlichen andere Kenntnisse und Fähigkeiten ab:
Fahrzeug- und Gerätekunde: Fünf unterschiedliche Gerätschaften auf dem Löschfahrzeug finden und erklären
Feuerwehrtechnische Aufgabe 1: Setzen eines Standrohres bei einem Unterflurhydranten
Feuerwehrtechnische Aufgabe 2: Kuppeln und Lösen zweier A-Saugschläuche
Sportlicher oder sozialer Leistungsnachweis: Dieser wurde durch die Aufgaben während des Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr im Sommer bereits erbracht.
Am Ende konnten Steins erster Bürgermeister Kurt Krömer, der Brandschutzreferent der Stadt Stein Robert Bauer, die Kreisjugendfeuerwehrwartin Pia Wunschik, der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Oliver Franke sowie die Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehr Stein allen angetretenen Jugendlichen zur bestandenen Prüfung der Jugendflamme gratulieren. Auch die Feuerwehr Stein gratuliert ganz herzlich.
In der vergangenen Woche ehrte die Stadt Stein acht Feuerwehrleute für ihre jahrzehntelange aktive Dienstzeit. Gemeinsam mit ihren Partnerinnen waren sie zu einer Feierstunde im Kultursaal des Steiner Rathauses eingeladen. Das Rathaus erstrahlte anlässlich des besonderen Abends erstmals ganz in rot.
Steins Erster Bürgermeister Kurt Krömer begrüßte die Geehrten zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Franz Xaver Forman und Kreisbrandinspektor Armin Betz. Auch weitere Mitglieder der Steiner Feuerwehren waren gekommen, um den Jubilaren zu gratulieren.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Krömer und stellvertretendem Landrat Forman folgte die Verleihung der staatlichen Auszeichnungen: Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Dominik Datz, Martin Ereth (beide Stein), Florian Hechtel (Bertelsdorf-Eckershof) sowie Johannes Herdegen und Thomas Kern (beide Weihersbuch) geehrt.
Für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Dieter Hofmann (Gutzberg-Sichersdorf), Markus Bauer und Frank Steiner (beide Stein) ihre Ehrung.
Alle Jubilare durften sich über eine Urkunde des Freistaats Bayern und der Stadt Stein, einen Steinkrug mit Namensgravur und Stadtwappen sowie das Feuerwehrehrenkreuz in Silber (25 Jahre) bzw. Gold (40 Jahre) freuen. Die Einsatzkräfte mit 40-jähriger Dienstzeit erhielten zusätzlich einen Gutschein für eine Urlaubswoche mit Partnerin in einem Feuerwehrerholungsheim.
In seinen abschließenden Worten dankte Kreisbrandinspektor Betz den Geehrten im Namen der Kreisbrandinspektion Fürth für ihr langjähriges Engagement und zollte ihnen großen Respekt. Er schloss mit einem Wunsch: „Bleibt uns weiter treu – 50 Jahre sind auch möglich!“
Auch die Feuerwehr Stein gratuliert allen Geehrten herzlich und dankt ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr außergewöhnliches Engagement im Dienst der Gemeinschaft.
Erster Bürgermeister Kurt KrömerStv. Landrat Franz Xaver Formanv.l.n.r.: Armin Betz, Franz X. Forman, Dominik Datz, Kurt Krömerv.l.n.r.: Franz X. Forman, Martin Ereth, Armin Betz, Kurt Krömerv.l.n.r.: Franz X. Forman, Armin Betz, Markus Bauer, Kurt Krömerv.l.n.r.: Franz X. Forman, Armin Betz, Frank Steiner, Kurt Krömer
„Zur Leistungsprüfung angetreten“ hieß es kürzlich bei herbstlichen Temperaturen an der Feuerwache Stein. Neun Einsatzkräfte der Feuerwehren Stein, Deutenbach, Weihersbuch und Gutzberg hatten sich dafür eine Woche lang zur Prüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ vorbereitet und einen Löschaufbau für einen Innenangriff eingeübt. Zudem stellten sie ihr Können beim Kuppeln einer Saugleitung, beim Knotenbinden und bei Wissensfragen unter Beweis. Alle angetretenen Feuerwehrleute meisterten die Aufgaben mit Bravour und konnten die Abzeichen verschiedener Leistungsstufen entgegennehmen. Die Prüfer zeigten sich von der konzentrierten und professionellen Arbeitsweise der Feuerwehrleute beeindruckt und gratulierten zum erfolgreichen Abschneiden. Die Feuerwehr Stein gratuliert ebenfalls zur bestandenen Prüfung.
Am Samstag war wieder einmal viel los auf der Feuerwache in Stein – die Kinderfeuerwehr trat zur Abnahme der Kinderflamme an. Die stv. Kreisjugendwartin der Kreisbrandinspektion des Landkreises Fürth , Pia Wunschik, kam nach Stein, um die acht Prüflinge zu beurteilen. In diesem Jahr traten die Kinder je nach persönlicher Situation in den Leistungsstufen eins bis drei an. Der Feuerwehrnachwuchs stellte in jeweils fünf unterschiedlichen Disziplinen sein Können und Wissen unter Beweis. Unter den wachsamen Augen der Betreuerinnen und Betreuer, des ersten Kommandanten Dominik Datz, sowie von Steins Erstem Bürgermeister Kurt Krömer lieferten die Kinder ihre Leistungen souverän ab. In der Stufe 1 musste beispielsweise die persönliche Schutzausrüstung der aktiven Feuerwehrleute erkannt werden und ein Notruf abgesetzt werden. In der Stufe 2 sollten die Kinder unter anderem Gefahrenquellen im Haushalt erkennen und die stabile Seitenlage zeigen. In der dritten und letzten Stufe ging es zum Beispiel um das Verbrennungsdreieck und ums Zielspritzen mit einem D-Schlauch. Am Ende konnte die stv. Kreisjugendwartin allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Urkunde und ein Abzeichen für die bestandene Prüfung aushändigen. Auch Bürgermeister Krömer und Kommandant Datz gratulierten herzlich. Sie sprachen dem Betreuerteam und den Eltern ihren Dank aus.